Stadt „vergisst“ erforderliches Lärmgutachten für den Umbau der Kreuzung Trabrennbahn

Beim Umbau der Kreuzung Trabrennbahn/ Ebertplatz erfolgte eine Fahrbahnverlegung der Luruper Chaussee und neue Fahrstreifen im Kreuzungsbereich wurden eingerichtet. Weiterhin werden zwei Abbiegespuren zur geplanten Holstenkampverlängerung angelegt.

Gemäß Verkehrslärmschutzverordnung 16. BImschV ist dies eine wesentliche Änderung des Verkehrsweges. Hierfür ist nachzuweisen, dass an den benachbarten Wohnhäusern die Lärmgrenzwerte der 16. BImschV eingehalten werden. Das Verkehrslärmgutachten ist für einen Prognosehorizont von 10-15 Jahren zu erstellen. D.h. es ist die Zusatzbelastung durch die Einmündung der Holstenkampverlängerung am Ebertplatz unter Berücksichtigung des Verkehrs der geplanten Wohngebiete und der Science City  zu berücksichtigen. Über die Holstenkampverlängerung sollen 19.000 Kfz/24 h direkt am Volkspark entlang geführt werden, fast so viele Fahrzeuge wie auf der Luruper Chaussee, auf der zur Zeit 23.000 Kfz/24 h fahren.

Die BI Volkspark fordert, dass das erforderliche Lärmgutachten umgehend vorgelegt wird, da der Platz demnächst eröffnet wird.