Stellungnahme der BI Volkspark zur geplanten U5 nach Osdorf

Die Bürgerinitiative Volkspark begrüßt die Planungen zur U5 nach Lurup/Osdorf. Hierdurch werden die großen Straßen aus dem Westen ins Zentrum entlastet, da eine U-Bahn sowohl zeitlich als auch bezüglich des Fahrkomforts eine Alternative für Pkw Fahrer darstellt, und somit auf die geplante Verkehrsachse Holstenkamp – Notkestraße in Bahrenfeld verzichtet werden kann.U5 Bahrenfeld Nord
Die Planungsvariante Süd über den neuen Fernbahnhof Altona-Diebsteich und Trabrennbahn sollte gegenüber der Planungsvariante Nord über Stellingen bevorzugt werden, damit der Fernbahnhof Altona-Diebsteich mit der U-Bahn in Ost-West Richtung angeschlossen wird. Außerdem ist das wichtigste Regionalzentrum der meisten Bewohner von Osdorf/Lurup Altona. Auch das geplante Wohngebiet Bahrenfeld Nord an der Trabrennbahn würde damit direkt durch die U-Bahn erschlossen. Der U-Bahnhof Stadionstraße ist in Nähe des DESYs, das mit ca. 2.000 Mitarbeitern ein sehr großer Arbeitgeber ist, geplant. Allein diese drei Bahnhöfe bei der Südvariante bringen eine wesentliche Entlastung des Straßenzuges Stresemannstraße-Luruper Chaussee. Da die U-Bahn unter der Luruper Chausse verläuft, müssen dort auch weniger Busse fahren.
Bei der Nordvariante fällt die Entlastung des Straßenzuges Stresemannstraße-Luruper Chaussee deutlich geringer aus, da nur der Pkw Verkehr aus Lurup/Osdorf, nicht jedoch der von DESY und Bahrenfeld Nord entlastet wird. Die BI Volkspark befürwortet daher die Planungsvariante Süd über den Fernbahnhof Altona-Diebsteich und die Trabrennbahn.
Beide Varianten würden die Straßen erheblich entlasten. Auf die geplante Verkehrsachse Holstenkamp – Notkestraße in Bahrenfeld kann also verzichtet werden.

Die aktuelle U-Bahnplanung der Behörde finden Sie hier.