Auswertung der Bürgerbeiträge der Onlinebeteiligung

Die Stadt hat eine interaktive Karte im Internet eingerichtet, auf der jeder seine Meinung zur Planung der Holstenkampverlängerung im Internet eingeben konnte. Mit der Auswertung wurde ausgerechnet das Straßenplanungsbüro SBI beauftragst, das von vielen Bürgern kritisiert wird, da es bei der Verkehrsplanung Bahrenfeld-Nord fast nur den Autoverkehr berücksichtigt. In den 108 Bürgerbeiträgen fand sich kein einziger Befürworter der Holstenkampverlängerung. Deutliche Kritik wird an der grundsätzlichen, übergeordneten Verkehrsplanung geübt, die zu einseitig auf den motorisierten Individualverkehr setzt und alternative Mobilitätsformen zu wenig berücksichtig. Eine Durchbindung des Holstenkamps zwischen Schnackenburgallee bis zum Ebertplatz wird in diversen Beiträgen der Onlinebeteiligung abgelehnt. Eine Durchfahrt solle es nur für Busse, Taxen und Radfahrer geben. Quartiersfremder Verkehr soll um das Plangebiet herumgeführt werden. Für die Holstenkampverlängerung, die Ebertalle und auch die Notkestraße werden Tempo-30-Zonen sowie bauliche Verkehrsberuhigungsmaßnahmen wie z.B. Kreisverkehre, Verkehrsinseln und lärmarme Fahrbahnbeläge gefordert. Weiterhin wird der zur Zeit geprüfte Anschluss an die S-Bahn gefordert, um den Autoverkehr zu verringern. Die Bürgerinitiative Volkspark e.V. schlägt darüber hinaus vor, einen Radschnellweg abseits der Hauptverkehrsstraßen von Osdorf bis zum geplanten Fernbahnhof Diebsteich durch das Plangebiet zu schaffen. In einer Stellungnahme hat die Verwaltung fast alle Vorschläge der Anwohner als nicht durchführbar zurückgewiesen. Lediglich der Radschnellweg und die S-Bahn sollen geprüft werden.
Alle Details zum Download hier
http://www.hamburg.de/fernstrassen/beteiligungsverfahren-holstenkamp/